Fasch wien es Gebät


Tabea Anderfuhren
Peter Reber

Lyrics

No bisch es Buech mit lääre Syte u niemer het drygschribe,
i schrybti gärn als erste dry, e Spruch wo dr söll blybe.
Ke Zierschrift u ke Firelfanz, wüll dä Spruch woni hätt,
sött klar u eifach drinne stah, fasch so wie nes Gebät.



Gib mer Ouge wo chöi luege, i wett meh aus nume gseh.
Gib mer Ohre wo chöi lose, we me lost de ghört me meh.
Gib mer Flügel wo mi trage, sowyt e Troum eim treit
u ne Stimm wo für all di Wunder, ab u zue mal Danke seit.



Gib mer Fües wo chönne loufe u d Geduld mal blybe z stah.
Gib mer Händ wo chöi begryffe, we dr Chopf nümm nachema.
Gib mer Flügel wo mi trage, sowyt e Troum eim treit
u ne Stimm wo für all di Wunder, ab u zue mal Danke seit.



Am Afang chasch no nüt drfür, was i dym Büechli steit,
ersch nadisna übernimmsch de ds Stüür u seisch wos düregeit.
Säglisch mal ganz her am Wind us verschlat dr fasch dr Schnuuf,
de blettere zrügg u schla wider mal di ersti Syte uf.